>> Nebbia/Togander/Mattrey/Parkins

Vier autonome Klangforscherinnen treten hier erstmals (einen Tag nach ihrem Auftritt im Wiener Echoraum) als Ensemble auf die Bühne, und gemeinsam erkunden sie in ihrer Musik abstrakte Texturen freier improvisierter Musik. Dabei loten sie ein breites Spektrum an Dynamiken, von minimal und ätherisch bis hin zu frenetischem, dunklem Expressionismus aus. Wundervolle Hörmusik…

Camila Nebbia, geboren in Buenos Aires, wohnhaft in Berlin, ist Saxophonistin, Komponistin, Improvisatorin, bildende Künstlerin, Kuratorin und Pädagogin in einem. Die multidisziplinäre Künstlerin baut ihre Sounds auf archaischen Erinnerungen auf, zerstört selbige jedoch lustvoll im nächsten Moment. Nebbia hat mit zahllosen internationalen Künstler:innen gearbeitet, darunter etwa auch mit Susana Santos Silva, Michael Formanek, Elsa Bergman…

Die schwedische Vokalkünstlerin Barbara Togander studierte Bass in Argentinien, wandte sich schon früh der freien und improvisierten Musik zu. Seither experimentiert und elektrisiert sie mit den klanglichen Möglichkeiten von Stimme, Plattenspielern und Elektronik.

Bratschistin Joanna Mattrey fühlt sich sowohl in der Impro als auch in der Neuen Musik zuhause. Kooperationen mit Literaten und Wissenschaftlern wie auch bemerkenswerte Projekte mit Improvisatoren wie Nick Dunston, Ava Mendoza, William Parker oder Miya Masaoka sind Zeugen ihres kreativen Schaffens.

Andrea Parkins arbeitet mit einer Reihe von Klangmaterialien – elektronisch präpariertem Akkordeon, verstärkten Objekten, elektronischem Feedback. Neben vielen anderen hat sie mit Magda Mayas, Nels Cline, The Necks oder der Filmemacherin Abigail Child zusammengeartet. In St. Johann war sie schon mit dem Saxophonisten Ellery Eskelin und Drummer Jim Black zu hören.


Nebbia/Togander/Mattrey/Parkins

Camila Nebbia – saxophone
Barbara Togander – vocals
Joanna Mattrey – viola
Andrea Parkins – accordion, objects, electronics

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