>> Moir/Coudoux Duo

Die Musik dieses Duos legt Stimme und Cello offen und präsentiert reichhaltige Intuition, die über die Grenzen vorgegebener Strukturen hinausgeht. Es ist eine Mischung aus professioneller Handwerkskunst und einer warmen Vertrautheit mit dem eigenen Instrument. Es entstehen Texturen, Spannungen, Kontraste fließen, Feinheiten kommen zum Vorschein.

Casey Moir, geboren in Australien mit aktuellem Wohnsitz in Schweden, ist Vokalkünstlerin, Improvisatorin und Komponistin experimenteller Musik. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis stehen die erweiterten Möglichkeiten der Stimme. Sie genießt es, konventionelle Grenzen auszutesten und zu verschieben, indem sie erforscht, wie Vokale und Konsonanten gebildet, verzerrt und manipuliert werden können und wie Töne mit der Zunge, den Lippen, der Stimmritze und den Händen geformt werden können. Neben vielen anderen war sie zuletzt etwa mit Emilio Gordoa, Nina De Heney, Axel Dörner oder Isabelle Duthoit zu hören.

„Ich habe meinen Weg zur zeitgenössischen Musik von Xenakis, Georg Friedrich Haas, Michael Jarrell und vielen anderen Komponisten gefunden, die daran gearbeitet haben, Saiteninstrumenten unterschiedliche Klänge zu verleihen“, sagt Elisabeth Coudoux. Klassisch ausgebildet, kam sie rasch in Kontakt zur Musik von Tom Cora, Tristan Honsinger, Hank Roberts und vielen anderen, deren Geist sie faszinierte und nicht mehr losließ. Die umtriebige Cellistin ist neben ihrer Solotätigkeit Mitglied in mehreren fixen Ensembles wie Zeitkratzer, dem Peter Evans Köln Quartet, sie leitet ihre eigene Band Emißatett und war in St. Johann bereits mit Beat The Odds und im Duo mit Xavier Charles zu Gast.

Moir/Coudoux Duo

Casey Moir - voice,effect pedals
Elisabeth Coudoux - cello

 

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